
Glocknertour 5.7. - 11.7.2010
Der Abschluss dieses Tages ist eine Führung über den Sternhimmel, die Patrick und ich gemeinsam durchführen. Der Himmel auf der Emberger Alm ist traumhaft und eine der beiden Sternwarten steht uns zur Verfügung, solange wir wollen - Danke Angelika und Thomas!
Leider konnten an diesem Tag Martina und Mario nicht mitfahren, weil es Martina wegen einer Erkältung schlecht gegangen ist. Bilder> Route>
9.7. -
Wieder Richtung Lienz, dann Richtung Heiligenblut, dann rauf auf die Glocknerstraße zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe. Zum Glück finden wir alle einen Parkplatz im Parkhaus. Es ist reichlich voll.
Der Pasterzengletscher ist nur mehr ein trauriger Rest. Aber kein Wunder - an diesem Tag hat auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe auf 2.369m 21°C!
Wir fahren weiter zum Glocknerhaus und machen einen Fotostopp - dann weiter zur Edelweißspitze.
Hier beschließen wir eine Planänderung und werden am Nachmittag nicht wie geplant die Felbertauernstraße befahren, sondern nach dem Mittagessen noch mal über den Glockner fahren und die Ausstellung zum Bau der Straße besuchen. So können wir das Tagesticket voll nutzen und 2x an einem Tag die Traumstraße fahren.
Mittagessen im Römerhof in Fusch/Glocknerstraße und dann wieder auf den Berg. Die Ausstellung ist absolut sehenswert. Danach fahren wir ins Drautal und weiter an den Tristacher See, wo für uns im Parkhotel ein großer Tisch reserviert ist. Zu unser aller Überraschung parken wir nicht neben den Porsches am öffentlichen Parkplatz, sondern auf einem Weg direkt am See.
Selten so stilvoll geparkt. :-)
Danach gehts wieder zurück auf die Emberger Alm. Dieser Abend ist der geplante Grillabend. Thomas, der Wirt, und Conny, die Küchenchefin, begrillen uns traumhaft! Bilder> Route>
10.7. - Heute geht die Tour durch schöne Maltatal und über die "Nocky Mountains".
Erst mal durchs Maltatal, dann zum Stausee an der Kölnbreinsperre. Zufällig wird als wir kommen grad der neue Skywalk feierlich eröffnet. So kommen einige von uns in den Genuss eines Cocktails und wir alle können einen Bungee-Jump sehen. Eindrucksvoll!
Dann zurück nach Gmünd, wo wir im Gasthaus Prunner zu Mittag essen. Mit gut gefülltem Magen, aber ohne Martina und Mario, fahren wir auf die Nockberge. Martina geht es leider wieder schlechter und so beschließen die beiden traurig frühzeitig abzureisen. Schade, aber die Gesundheit muss immer Vorrang haben. Natürlich geht es Martina in der Zwischenzeit wieder gut!
Die Nockys sind zwar auch 2.000m hoch, aber die Landschaft ist der totale Gegensatz zu den Gipfeln der Dolomiten - sanft und hügelig.
Danach fahren wir ins Romantikhotel Seefischer an den Millstätter See zu Kaffee und Kuchen und mehr Eiskaffees, als wir Personen sind. :-)
Bilder> Route>
11.7. - Leider ist die Woche schon vorbei und wir müssen alle wieder nach Hause fahren. Mit uns fahren die 3E's und Yvonne und Andi. Wir meiden Autobahnen und Schnellstraßen und fahren über den Katschberg und durch das Gesäuse.
Kurz vor der Kalten Kuchl verabschieden sich auch Yvonne und Andi und wir fahren weiter nach Pernitz. Dort essen wir noch Eis und Uschi und ich fahren allein über alle möglichen Umwege nach Hause. Eigentlich wollen wir nicht, dass die Tour zu Ende geht. Am Fuße des Tulbinger Kogels geht die Sonne unter und wir schießen die letzten Fotos. Bilder> Route>
Es war ein wunderschöner Urlaub! Nächstes Jahr wird es wieder eine ähnliche Tour geben :-) Wir freuen uns schon drauf!
Was schön war
- die Gruppe war toll. Wunderbar diszipliniert und einfach angenehme Mitfahrer. Alle konnten und wollten ein angenehmes Tempo mitgehen und jeder hat "seine" Straße gefunden. Der eine zum sanften Cruisen, der andere zum heißen Kurvenräubern - für jeden war etwas dabei.
- wie mutig sich Rikki und Gerhard mit ihrem Porsche in den Verkehr geworfen haben und immer wieder die Straße gesperrt haben, so dass alle anderen gefahrlos weg fahren konnten.
- das Wetter war ein Traum.
- das Hauptquartier auf der Emberger Alm war einfach gut. Der Grillabend ein Highlight und die Verpflegung generell sehr, sehr gut. Die Zimmer waren angenehm und das ganze Haus ist offen und familiär - Danke an die ganze Mannschaft auf der Emberger Alm! Link>
- die Gasthäuser und Hotels, in denen wir unsere Pausen abgehalten haben. Ich will da niemanden extra hervorheben - alle, die ich vorreserviert hatte, waren auf eine ganz eigene Art gut.
Freitag - Mittag "Landgasthaus Römerhof" in Fusch/Glocknerstraße Link>,
Freitag - Nachmittag Kaffeestop "Parkhotel Tristachersee" Link>
Samstag - Mittag "Gasthof Prunner" in Gmünd Link>
Samstag - Nachmittag Kaffeestop "Romantikhotel Seefischer" am Millstätter See Link>
Was weniger schön war
- dass sich einige Gasthäuser und Hotels auf meine Anfrage hin, ob wir mit 15 Personen (8 Autos) zu Kaffee und Kuchen bzw. Mittagessen kommen könnten, gar nicht gemeldet haben. Finde ich eigenartig.
- dass auf jeder schönen Alpenstraße schon Maut zu zahlen ist und es für Autos keine Kombitickets (ähnlich wie bei Motorrädern) gibt und nur für die Glocknerstraße ein Vorverkauf zu einem verminderten Preis möglich ist.
Es geht mir dabei weniger um die Tatsache, dass Maut zu zahlen ist, sondern mehr um die Höhe derselben. Glockner zum Beispiel finde ich OK - es gibt das Vorverkaufsticket und damit hat man die Möglichkeit
alle Ausstellungen am Weg kostenfrei zu besuchen.
- die Maut auf der Straße zum Rifugio Auronzo (3 Zinnen). 7km für € 20,-!
- dass für ein Geschenk der Natur - Schleierfall im Maltatal - Eintritt verlangt wird. Für mich ist das ein schlimmer Auswuchs von Gier. Die Fälle hat es schon gegeben, bevor es uns Menschen gab und die wird es geben, wenn wir Menschen nicht mehr auf diesem Planeten sind. Aber jetzt verlangt dort jemand € 3,50 dafür dass man zu den Fällen gehen kann. Aus meiner Sicht - ich bin da natürlich Laie - gibt es dort nicht zu erhalten. Die Fälle leben einfach!
Das ist - obwohl ich diesen Ausdruck gar nicht mag - einfach Abzocke. 15 Personen sind an diesem Tag halt nicht zum Schleierfall gegangen.
Vielleicht sollte man sie einfach abstellen und nur gegen Einwurf von Kleingeld für kurze Zeit wieder aktivieren.
Ich finde sowas ist übertrieben und schadet am Ende mehr, als es nutzt.