
"Kleine" Urlaubstour - 22.8. - 25.8.2011
An diesem Tag wollen wir an einen Kärnter See und gleichzeitig neue Gegenden erkunden. Vielleicht finden wir nette Ziele für Ausfahrten und Touren.
Also beginnen wir gleich mit mir unbekanntem Terrain. Von
Heligenblut die Glocknerstraße weiter nach Süden und in Winklern biegen wir nach links in Mölltal auf die 106er ab. Obwohl ich schon oft in Kärnten war, habe ich es noch nie ins schöne Mölltal geschafft.
In Außerfragnat beginnt der erste Teil unserer Erkundungstour - wir fahren
in Richtung Innerfragant und weiter zu den Mölltaler Gletscherbahnen. An der Talstation beginnt einen sehr interessant scheinende Straße. Als wir an der Talstation sind, müssen wir leider erkennen, dass diese Straße für den öffentlichen Verkehr gesperrt ist. Schade. Mit der Gletscherbahn wollen wir an diesem Tag nicht auf den Berg. Schifahren im Hochsommer ist irgendwie eigenartig. Und da oben mit unseren Schucherln spazieren gehen wahrscheinlich dumm und gefährlich. Sonst gibt es hier nicht viel zu sehen. Im Alpenhof Badmeister ist Ruhetag, also wieder zurück ins Tal.
Unser nächster "Schlenker" führt uns nach Mallnitz. Von diesem Ort wusste ich nur, dass hier die Tauerschleuse der Bahn beginnt bzw. endet.
Das Tal ist aber wunderschön, Mallnitz eine sehr nette Ortschaft und dahinter kann man noch ein paar Kilometer weiterfahren. Bis zur Ankogelbahn. Schön ist es hier.
Nach eine Pause in der Jausenstation Reineralm fahren wir wieder ins Mölltal und weiter zum Millstätter See. Vom See weiter nach Radenthein und dann auf der 98er zum Brennsee (=Felder See) und in Feld am See finden wir wieder ganz ohne Probleme eine Quartier in der netten Privatpension "Theuermann".
Nach einer ausgiebigen Rast und einem Bad im See machen wir doch noch einen abendlichen Ausflug und wollen die Gerlitze überqueren und am Ossiacher See zu Abend essen.
Aus der Überquerung wird aber nichts, weil zwar die mautpflichtige Straße bis zum Gipfel führt, auf der Sudseite ist aber keine Straße zu finden, die für unseren MX5 geeignet wäre. Laut Karte sollte man drüberfahren können. Also frage ich den Wirt des Gipfelhauses nach Weg. Der nimmts mit Humor und meint, dass ich ungefähr der 13.000te wäre, der nach dieser Straße fragt. Aber diese Straße gab es nie und gibt es nicht. Man kann auch von Ossiahcer See auffahren, aber halt nicht bis zum Gipfel - da würde 1km Straße fehlen. Der Weg der zu sehen ist, wird nur für die Liftwarteung benutzt und kann nur von geländegängigen
Fahrzeugen benutzt werden. Sie hätten schon hin und wieder PKWs wieder nach ober schleppen müssen ;-)
Also genießen wir den Abend im Gipfelhaus und fahren dann wieder zurück nach Feld am See. Auf der Heimfahrt haben wir noch einen lustige Begegnung - eine Kuhherde auf der Straße.
In Feld am See wurde uns das Gasthaus Wasserfall empfohlen, also fahre wir dorthin und wollen nach dem Essen den beleuchteten Wasserfall besuchen. Das Essen im Gasthaus ist vorzüglich und der absolute Hit ist die Nachspeise - das "Reindling Eis"! Unbedingt probieren!
Auch der beleuchtete Wasserfall ist sehr nett anzusehen.
Do. 25.8. - Feld am See - Bad Kleinkirchheim - Hochrindl - St. Marein bei Neumarkt - Judenburg - Karpfenberg - Niederalpl - Höllental - Klostertal - Wien - ca. 422km
Bilder>
Route>
Am letzten Tag unserer Tour wollen wir auch wieder uns unbekannte Gegenden "heimsuchen" und fahren erst mal in Richtung Turracher Höhe, verlassen die 95er in Ebene Reichenau und fahren auf der L65 nach Hochrindl. Schaut am Plan interessant aus und ist in der Realität ein Traum für jeden Roadsterfahrer. Schöne, relativ enge, Straße, viele Kurven, aber - wie soll ich es anderes beschreiben - die Straßenführung hat den "Groove". Schön :-)
Nach Hochrindl fahren wir weiter über Deutsch Griffen zur 93er, die wie in Klein Glödnitz aber auch schon wieder in Richtung Glödnitz verlassen. In Glödnitz machen wir die hier schon obligatorische Pause für Kaffee und Eis in Kathi's Cafe und dann geht's weiter auf der L63 in Richtung Flattnitz.
Im Wald wecheln wir aber auf die L62 in Richtung Friesach - wieder ein für uns neues Stück Straße und auch wunderschön zu fahren.
Auf der 317 fahren wir weiter in Richtung Judenburg und machen in St. Marein bei Neumarkt im sehenswerten und empfehlenswerten Forellenhof Knauder Mittagspause. Liegt ein wenig abseits der Bundesstraße, ist aber gut beschildert.
Nach dieser Stärkung nehmen wir denn kürzesten Weg (über die S36) nach Kapfenberg. Hier biegen wir ab und fahren ganz gemütlich auf der 20er nach Norden über das Niederalpl. Wunderschöne Straßenführung mit gutem Asphalt ;-)
Danach der Rax entlang auf der L103 über das Preiner Gscheid in Richtung Reichenau an der Rax. Davor biegen wir allerdings ab und fahren
durch das Höllental und dann weiter durch das Klostertal - erst auf der 27er und dann auf der L134. In Gutenstein treffen wir die Entscheidung, dass wir relativ schnell nach Hause fahren. Wir sind müde, der Tag war lang und anstrengend. Also über den Hals nach Pottenstein und dann auf die A2 und ab nach Hause.
4 wunderschöne Tage - diesmal ganz allein und ohne Plan. Einfach dorthin, wo wir noch nie waren und wo es schön sein könnte. Und so war es dann auch - wir haben wieder nette Ziele und Traumstraßen gefunden und hatten eine tolle 4-Tagestour.